Marsberg und der I. Weltkrieg – Die Kriegerehrenmäler aller Ortschaften

Marsberg und der I. Weltkrieg – Die Kriegerehrenmäler aller Ortschaften

Marsberg. Dieses Jahr ist es genau 100 Jahre her. Das einschneidende Ereignis, das auch als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts von Historikern benannt wird, nahm seinen Verlauf.

Beringhausen – Das Kriegerehrenmal von Beringhausen entstand bereits 1913 in der Larenz-Werkstatt und befand sich an der Hoppecke. Nach dem I. Weltkrieg wurden die Namen der Gefallenen angebracht. Dieses Ehrenmal ist heute nicht mehr vorhanden.

Beringhausen – Das Kriegerehrenmal von Beringhausen entstand bereits 1913 in der Larenz-Werkstatt und befand sich an der Hoppecke. Nach dem I. Weltkrieg wurden die Namen der Gefallenen angebracht. Dieses Ehrenmal ist heute nicht mehr vorhanden.

Das Pulverfass Europa wurde durch das Attentat von Sarajevo am 28.06.1914 – hier wurde der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet – zum Kochen gebracht. Einen Monat später am 28.07.1914 folgte Österreichs Kriegserklärung an Serbien. Das Deutsche Kaiserreich stand den Österreichern als Verbündete bei und erklärte am 01.08.1914 Russland und am 03.08.1914 Frankreich den Krieg. Der I. Weltkrieg entbrannte hiermit und endete am 11.11.1918 mit einer Schreckensbilanz von 17 Millionen toten Soldaten und Zivilisten. Weitere 20 Millionen verwundete Soldaten und Kriegsinvalide findet man in den Listen wieder. Die Deutsch-Französische Gesprächsrunde aus Marsberg hat sich zusammen mit der Partnerstadt Lillers diesem Thema gewidmet. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ unterstützt die Gesprächsrunde bei ihrem weitreichenden Aktionstag am 31.05.2014 in und bei der Hauptschule in Marsberg. Andreas Karl Böttcher, Norbert Becker, Karl-Heinz Berger und Wolfgang Kleffner organisieren in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium, der Hauptschule, den Heimatpflegern und Chronisten sowie weiteren Geschichtsfreunden eine Ausstellung zum I. Weltkrieg. Die Westfalenpost stellt exklusiv die Marsberger Kriegerehrenmäler der Ortschaften mit historischem Bildmaterial vor, um der Opfer der Weltkriege zu Gedenken. Viele Marsberger Ehrenmäler wurden in der bekannten Bildhauerwerkstatt der Bildhauer-Gebrüder Larenz erstellt.

 

 

 

Borntosten – Beim 1854 errichteten Missionskreuz wurde am 14.10.1951 Borntostens Ehrenmal eingeweiht. Vorher waren die Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges lediglich in der Heddinghauser Kirche angebracht. Foto: Andreas Frese/Arnim von Elverfeldt.

Borntosten – Beim 1854 errichteten Missionskreuz wurde am 14.10.1951 Borntostens Ehrenmal eingeweiht. Vorher waren die Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges lediglich in der Heddinghauser Kirche angebracht. Foto: Andreas Frese/Arnim von Elverfeldt

 

 

 

 

Bredelar – Das Ehrenmal von Bredelar bei der evangelischen Kirche im Jahr 1930. Dieses Kriegerehrenmal besteht heute nicht mehr.

Bredelar – Das Ehrenmal von Bredelar bei der evangelischen Kirche im Jahr 1930. Dieses Kriegerehrenmal besteht heute nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Canstein – Das Natur-Ehrenmal von Canstein wurde nach dem I. Weltkrieg von dem Cansteiner Kriegerverein erbaut.

Canstein – Das Natur-Ehrenmal von Canstein wurde nach dem I. Weltkrieg von dem Cansteiner Kriegerverein erbaut.

 

 

 

 

Erlinghausen – Die quaderförmige Pyramide des Erlinghauser Ehrenmals wurde vom Bauunternehmer Vitus Prior in 1927 erstellt. Alle künstlerischen Elemente, wie z. B. das Tatzenkreuz, der Soldat mit dem Kreuz, die Gefallenentafeln und der Löwenkopf stammen aus der Larenz-Werkstatt.

Erlinghausen – Die quaderförmige Pyramide des Erlinghauser Ehrenmals wurde vom Bauunternehmer Vitus Prior in 1927 erstellt. Alle künstlerischen Elemente, wie z. B. das Tatzenkreuz, der Soldat mit dem Kreuz, die Gefallenentafeln und der Löwenkopf stammen aus der Larenz-Werkstatt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Essentho – Das Essenthoer Kriegerehrenmal wurde am 02.09.1951 eingeweiht. Vorher gab es kein Ehrenmal in Essentho. Foto: Kunibert Rölleke

Essentho – Das Essenthoer Kriegerehrenmal wurde am 02.09.1951 eingeweiht. Vorher gab es kein Ehrenmal in Essentho. Foto: Kunibert Rölleke

 

 

 

 

 

 

 

 

Giershagen – Bernhard Kappe vom Kriegerverein Giershagen gab dieses Ehrenmal bei den Bildhauern Larenz am 19.03.1922 in Auftrag. Gefertigt wurden von den Larenz-Brüdern sämtliche künstlerischen Elemente samt den Gefallenentafeln.

Giershagen – Bernhard Kappe vom Kriegerverein Giershagen gab dieses Ehrenmal bei den Bildhauern Larenz am 19.03.1922 in Auftrag. Gefertigt wurden von den Larenz-Brüdern sämtliche künstlerischen Elemente samt den Gefallenentafeln.

 

 

 

 

 

 

Heddinghausen – In der Heddinghauser Hubertuskirche befinden sich die Tafeln aller Gefallenen der Ortschaften der ehemaligen Herrschaft Canstein zum I. Weltkrieg. Bei der Kirche stehen drei Steinkreuze vor denen Tafeln der Gefallenen in den Kiesboden eingelegt wurden.

Heddinghausen – In der Heddinghauser Hubertuskirche befinden sich die Tafeln aller Gefallenen der Ortschaften der ehemaligen Herrschaft Canstein zum I. Weltkrieg. Bei der Kirche stehen drei Steinkreuze vor denen Tafeln der Gefallenen in den Kiesboden eingelegt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heddinghausen – In der Heddinghauser Hubertuskirche befinden sich die Tafeln aller Gefallenen der Ortschaften der ehemaligen Herrschaft Canstein zum I. Weltkrieg. Bei der Kirche stehen drei Steinkreuze vor denen Tafeln der Gefallenen in den Kiesboden eingelegt wurden.

HeddinghausenIn der Heddinghauser Hubertuskirche befinden sich die Tafeln aller Gefallenen der Ortschaften der ehemaligen Herrschaft Canstein zum I. Weltkrieg. Bei der Kirche stehen drei Steinkreuze vor denen Tafeln der Gefallenen in den Kiesboden eingelegt wurden.

 

 

 

 

 

Helminghausen – Kranzniederlegung durch Schützenhauptmann Franz Schlömer vor dem Ehrenmal in Helminghausen Mitte der 1950er Jahre. Das Ehrenmal wurde in 1925 erbaut und Anfang der 1960er Jahre abgebrochen. Foto: Detlef Köster

Helminghausen – Kranzniederlegung durch Schützenhauptmann Franz Schlömer vor dem Ehrenmal in Helminghausen Mitte der 1950er Jahre. Das Ehrenmal wurde in 1925 erbaut und Anfang der 1960er Jahre abgebrochen. Foto: Detlef Köster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitmar – Das Kriegerehrenmal Leitmar entstand erst nach dem II. Weltkrieg. Es besteht bis heute.

Leitmar – Das Kriegerehrenmal Leitmar entstand erst nach dem II. Weltkrieg. Es besteht bis heute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meerhof – Das ursprüngliche Kriegerehrenmal von Meerhof mit dem Heiligen Michael, dem Schutzpatron deutscher Soldaten, entstand in der Larenz-Werkstatt. Seit 1958 gibt es ein neues Ehrenmal. Zusätzlich hatten die Larenz-Brüder in der Kirche eine Holztafel in Form einer Mensa (Altarunterbau) mit den Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges von Meerhof, Dalheim und Blankenrode angebracht.

MeerhofDas ursprüngliche Kriegerehrenmal von Meerhof mit dem Heiligen Michael, dem Schutzpatron deutscher Soldaten, entstand in der Larenz-Werkstatt. Seit 1958 gibt es ein neues Ehrenmal. Zusätzlich hatten die Larenz-Brüder in der Kirche eine Holztafel in Form einer Mensa (Altarunterbau) mit den Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges von Meerhof, Dalheim und Blankenrode angebracht.

 

 

 

 

 

 

Meerhof – Das ursprüngliche Kriegerehrenmal von Meerhof mit dem Heiligen Michael, dem Schutzpatron deutscher Soldaten, entstand in der Larenz-Werkstatt. Seit 1958 gibt es ein neues Ehrenmal. Zusätzlich hatten die Larenz-Brüder in der Kirche eine Holztafel in Form einer Mensa (Altarunterbau) mit den Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges von Meerhof, Dalheim und Blankenrode angebracht.

Meerhof – Das ursprüngliche Kriegerehrenmal von Meerhof mit dem Heiligen Michael, dem Schutzpatron deutscher Soldaten, entstand in der Larenz-Werkstatt. Seit 1958 gibt es ein neues Ehrenmal. Zusätzlich hatten die Larenz-Brüder in der Kirche eine Holztafel in Form einer Mensa (Altarunterbau) mit den Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges von Meerhof, Dalheim und Blankenrode angebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

 

 

 

 

 

 

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

Niedermarsberg – Das ursprüngliche Ehrenmal von Niedermarsberg stand am Marktplatz. Nach dem I. Weltkrieg brachte man in der Propsteikirche Gefallenentafeln an. Die Gebrüder Larenz und u. a. der Steinmetz Köchling fertigten auf dem Friedhof ein weiteres Denkmal – das große Steinkreuz mit den Gefallenentafeln im Sockel.

 

 

 

 

 

 

Obermarsberg – Das Kriegerehrenmal am Marktplatz von Obermarsberg stammt aus der Larenz-Werkstatt. In 1913 wurde es feierlich eingeweiht. Ganzer Stolz Obermarsbergs waren die lebensgroßen Bronze-Figuren der knienden Germania mit Siegerkranz und des Pioniers samt wehender Preußen-Fahne. Nach den Weltkriegen gab es Veränderungen und Erweiterungen. Zusätzlich gibt es in der Schützenhalle Gefallenentafeln.

Obermarsberg – Das Kriegerehrenmal am Marktplatz von Obermarsberg stammt aus der Larenz-Werkstatt. In 1913 wurde es feierlich eingeweiht. Ganzer Stolz Obermarsbergs waren die lebensgroßen Bronze-Figuren der knienden Germania mit Siegerkranz und des Pioniers samt wehender Preußen-Fahne. Nach den Weltkriegen gab es Veränderungen und Erweiterungen. Zusätzlich gibt es in der Schützenhalle Gefallenentafeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oesdorf – Das erste Kriegerehrenmal steht noch heutzutage auf dem Oesdorfer Friedhof. In Form eines Bildstocks mit dem Heiligen Michael wurde es von den Bildhauern Larenz erbaut. Später entstand gegenüber der Kirche ein neues Ehrenmal, wo auch die Gefallenen des II. Weltkrieges ihren Ehrenplatz erhielten.

Oesdorf – Das erste Kriegerehrenmal steht noch heutzutage auf dem Oesdorfer Friedhof. In Form eines Bildstocks mit dem Heiligen Michael wurde es von den Bildhauern Larenz erbaut. Später entstand gegenüber der Kirche ein neues Ehrenmal, wo auch die Gefallenen des II. Weltkrieges ihren Ehrenplatz erhielten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Padberg – Die Gemeinde Padberg gab 1928 das Kriegerehrenmal bei der Bildhauerwerkstatt Larenz in Auftrag. Nach 7 Entwurfs-Zeichnungen konnte der Bau beginnen. Lt. dem Auftragsbuch der Larenz-Brüder gab es Abrechnungen mit Carl Ströthoff (Padberg), J. Albracht (Helminghausen) und Clemens Stein (Bredelar).

Padberg – Die Gemeinde Padberg gab 1928 das Kriegerehrenmal bei der Bildhauerwerkstatt Larenz in Auftrag. Nach 7 Entwurfs-Zeichnungen konnte der Bau beginnen. Lt. dem Auftragsbuch der Larenz-Brüder gab es Abrechnungen mit Carl Ströthoff (Padberg), J. Albracht (Helminghausen) und Clemens Stein (Bredelar).

 

 

 

 

 

 

Udorf – Im Jahr 1925 wurde das Kriegerehrenmal in Udorf erbaut. Auch hier ist der Heilige Michael, der auf einem besiegten Drachen steht, zu sehen. Im Jahr 1955 gab es eine Überarbeitung des Ehrenmals.

Udorf – Im Jahr 1925 wurde das Kriegerehrenmal in Udorf erbaut. Auch hier ist der Heilige Michael, der auf einem besiegten Drachen steht, zu sehen. Im Jahr 1955 gab es eine Überarbeitung des Ehrenmals.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Westheim – Das ursprüngliche Kriegerehrenmal von Westheim in Form eines Obelisken auf dem die Kaiserkrone triumphiert sowie einem Gussbild eines gefallenen Soldaten entstand in der Larenz-Werkstatt. Es stand bei der ehemaligen Westheimer Molkerei. Das heutige Ehrenmal steht bei der katholischen Kirche.

Westheim – Das ursprüngliche Kriegerehrenmal von Westheim in Form eines Obelisken auf dem die Kaiserkrone triumphiert sowie einem Gussbild eines gefallenen Soldaten entstand in der Larenz-Werkstatt. Es stand bei der ehemaligen Westheimer Molkerei. Das heutige Ehrenmal steht bei der katholischen Kirche.

 

 

 

 

Auch in Marsbergs Umgebung und weit darüber hinaus stehen Ehrenmäler aus der Bildhauerwerkstatt Larenz: Dieses Foto zeigt das Ehrenmal von Hesperinghausen, das in 1899 erbaut wurde.

Auch in Marsbergs Umgebung und weit darüber hinaus stehen Ehrenmäler aus der Bildhauerwerkstatt Larenz: Dieses Foto zeigt das Ehrenmal von Hesperinghausen, das in 1899 erbaut wurde.