Hufbeschlag Michael Thiele

Jahrzehntelanger Umgang und tägliche Nähe mit dem Partner Pferd in nahezu allen Sparten des Reit- und Rennsports bis hin zur Zucht, fließen als sicheres Wissen in das Hufbeschlagunternehmen Michael Thiele ein. Dieses kommt den Kunden und vor allem den Hauptakteuren: den Pferden zu Gute! Hufschmied Michael Thiele verfügt über einen „reichen Erfahrungsschatz“ und geht mit Kompetenz, Sachverstand und ruhiger Hand mit Ihrem Freund – dem Pferd – um!

Das Pferd steht im Mittelpunkt, getreu einer alten Hufschmiederegel: Nicht der Huf, sondern das Pferd wird beschlagen!

Ihr Hufschmied Michael Thiele steht Ihnen jederzeit mit seiner mobilen Schmiede zur Verfügung:

Hufschmied Michael Thiele neben seinem Firmenbulli – 2009


 

 

Hufbeschlag Michael Thiele

Schützenstraße 17

34474 Diemelstadt – Hesperinghausen

 

Telefon 02992-2154

Mobil 0170-2722155

 

 

 


Aus der Geschichte des Hufbeschlags Thiele:

Michael Thiele ist seit den 1980er Jahren mit Leib und Seele Hufschmied. Ursprünglich wollte er als Jugendlicher Schweißer werden. Er hatte einen selbstfinanzierten Schweißer-Lehrgang in Eslohe absolviert. Durch die Liebe zum Pferd hat er seinen Traum zum Beruf wahrgemacht. Er begann in 1976 eine 3-jährige Lehre zum Dorfschmied bei Wallmeiers in Niedermarsberg. In den Jahren von 1981 bis 1983 schloss er erfolgreich die Lehre zum Hufschmied in Münster ab. Seit 1984 hat er sein eigenes Gewerbe angemeldet. In den Anfängen hatte er noch kein Schmiedegebäude. Michael Thiele war mit seinem Mercedes samt Anhänger mobiler Unternehmer. Im Jahr 1986 pachtete Michael Thiele eine Schmiede in Arolsen-Kohlgrund in der Strickerstraße an. Dieses Gebäude nutzte er bis zum Jahr 2002. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich der Hufbeschlag Thiele in Diemelstadt-Hesperinghausen. Sein Kundenstamm ist im gesamten Hochsauerlandkreis sowie im Kreis Waldeck-Frankenberg beheimatet. Er ist mit seinem Mercedes-Bulli nicht nur bei Pferdefreunden in Stadt und Land bekannt.

Straßenhinweisschild vom Hufbeschlag Michael Thiele in Hesperinghausen

Aus einem Westfalenpost-Artikel von Redakteur Thomas Winterberg, der einen ganzen Tag mit Hufschmied Michael Thiele verbracht hatte, konnte die Leserschaft am 28.10.1991 entnehmen:

„Michael Thiele ist fast so schwierig zu erreichen wie der Bundeskanzler. Den ganzen Tag über ist er auf Achse. Und wenn man das Autotelefon piepen lässt, hat er meistens gerade ein glühendes Hufeisen an der Zange. In den Boxen von Galoppern und Trabern geht der 31-jährige Marsberger ein und aus. Alle sechs bis acht Wochen verpasst er ihnen neues, maßgerechtes Schuhwerk. Wenn´s sein muss, sogar aus Leder. Michael Thiele ist Hufschmied, orthopädischer Hufschmied. Doch die Zeiten sind vorbei, als die Pferdebesitzer mit ihren Vierbeinern in die Schmiede kamen, um die Zossen neu besohlen zu lassen. Hausbesuche sind angesagt. Alles, was man zum Pferdebeschlagen braucht, vom Ofen bis zum Amboss, hat er in seinem VW-Bulli untergebracht. Samstagmorgen, ziemlich früh: Eigentlich ist der Terminkalender für heute voll. Aber gerade kam ein Anruf, dass ein Pferd seit gestern lahmt, quasi ein Notfall. Als der Wagen vorfährt, horchen die Tiere auf. Das Motorengeräusch ist ihnen bekannt. Der schwarze Trakehner-Hengst im Stall zieht den rechten Lauf nach. „Ein Abszess unter dem Huf“, meint der Experte Michael Thiele. Bei solchen Fällen wird erst gar kein Tierarzt bemüht. Während ein Kollege den Huf festhält, kramt der Fachmann ein spitzes Messer und eine Flasche Desinfektionsmittel hervor. „Schön ruhig, hoh Rambo, bleib still!“ Jetzt ein Stich und die Eiterbrühe läuft aus der Wunde. Das war´s. „Nichts Außergewöhnliches, da hat sich vermutlich ein Sandkorn unter den Huf geschoben“, erklärt Michael Thiele, während die Fahrt weitergeht. Seit acht Jahren arbeitet der junge Mann selbständig als Hufschmied. Mit zehn Jahren hatte der Pferdenarr sein erstes Pony. Nach einer Lehre im Metallbereich ging´s für ein Jahr zum Praktikum und dann für vier Monate in eine Münsteraner Lehrschmiede, wo er seine staatliche Prüfung ablegte. „Anfangs hatte ich es schwer“, erinnert er sich an die Zeiten, als er zunächst nebenberuflich mit einem kleinen Hänger durch die Lande zog. „Dann aber war die Nachfrage so groß, dass ich einen Full-Time-Job daraus machen konnte.“ Wer dem Schmied heute über die breiten Schultern schaut, ist verblüfft, wieviel Fachwissen nötig ist. … Aber selbst ein „normaler“ Hufbeschlag ist eine Kunst für sich. In der Reithalle wartet ein gutmütiger Hengst auf neue Sohlen. Während die alten Eisen mit einer Nagelzange entfernt werden, läuft draußen bereits der Propangasofen. Ähnlich wie bei der eigenen Maniküre wird der Finger- oder Fußnagel – in diesem Fall der Pferdehuf – geschnitten, dann gefeilt. Etwa einen Zentimeter wächst die Hornhaut am Huf pro Monat. Entsprechend häufig steht der Besuch des Schmiedes an. …“

Aus den Anfangsjahren von Hufbeschlag Michael Thiele – Auf dem Foto sehen wir Michael Thiele mit seinem Mercedes und Anhänger. Das Bild ist im Winter 1984 aufgenommen worden.

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