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Haus Böttcher – Haus der Geschichte

Hier kann die Geschichte von Haus Böttcher, dem ältesten Bürgerhaus der Stadt Marsberg aus dem Jahr 1589, nachempfunden werden. Auch die Historie der ehemaligen sowie der derzeitigen Wohnstätten der Böttchers in Obermarsberg und Bredelar wird an dieser Stelle präsentiert. Gewinnen Sie ein paar Eindrücke, wases heißt, in einem Denkmal zu wohnen. Die Rubriken: Restaurierungen 1980er Jahre und 2011 zeigen Ihnen auf, wie arbeitsintensiv, mühsam und auch kostspielig es ist, so ein herausragendes Denkmal in Schuss zu halten.

Nach und Nach werden auf dieser Seite auch andere Gebäude Obermarsbergs beschrieben und dokumentiert. Das Angebot wird komplettiert durch die Familienforschung, nicht nur zur Familie Böttcher. Eine Brücke nach Ostpreußen und zur befreundeten Kreisgemeinschaft Gumbinnen schlägt der Exkurs-Artikel zum Gut sowie zur Familie Padeffke, der bereits im Medium der Kreisgemeinschaft, dem Gumbinner Heimatbrief, veröffentlicht wurde. Irene Böttcher war eine geborene Padeffke.

Lassen Sie sich von der reichhaltigen Geschichte des Ortes, der jeweiligen Häuser und der einzelnen Familien überraschen!

Haus Böttcher Eresburgstr. 28

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Haus Böttcher – Eresburgstraße 28 in Obermarsberg

Restaurierung 2011

Restaurierung 2011

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Die Außenrestaurierung 2011…

…wurde von Mitte Juli bis Ende August 2011 vorgenommen. Das Ergebnis kann bei Hausbesichtigungen und Stadtführungen in Augenschein genommen werden. Denkmalgetreu und in bester Qualität arbeiteten gemeinschaftlich die Firmen: Zimmerei Giller aus Giershagen, Maler Luce aus Bredelar und Restaurator Grosche aus Küstelberg.

Restaurierung 1985

Restaurierung 1985

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Die Restaurierung in den 1980er Jahren…

…erfolgte in Eigenleistung der Familie Böttcher. Die perfekte, detailgetreue und fachmännische Außenrestaurierung wurde von der Firma Peez aus Obermarsberg ausgeführt.

Haus Eresburgstraße 26

Eresburgstraße 26

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Eresburgstraße 26 in Obermarsberg

Zu Beginn der Katasteraufzeichnungen im Jahre 1830 war für das Grundstück Nr. 303, Flur I, der Steuergemeinde Obermarsberg mit dem darauf stehenden Wohnhaus Nathan Kosing als Eigentümer ausgewiesen. Vermutlich sein Sohn, der Kaufmann David Kosing verkaufte am 11. Juli 1855 durch notariellen Vertrag die Liegenschaft an den Arnold Schulze aus Obermarsberg. Dieser war Lehrer an der hiesigen Volksschule. Er war verheiratet mit der Elisabeth Schulze, geb. Bunse. Nach seinem Tode heiratete seine Witwe im Jahre 1866 den Kaufmann Heinrich Schuto aus Niedermarsberg. Nunmehr waren die Eheleute Schuto die Eigentümer des Hauses Nr. 303.

Durch Kaufvertrag vom 07. Juni 1878 erwarb der Anstreicher Karl Friedrich Wilhelm Böttcher Haus und Grundstück zum Preis von 930 Mark. Das Haus führte zu dieser Zeit schon die Hausnummer 13. Die Auflassung beim Amtsgericht Marsberg erfolgte am 08. Mai 1879.

Karl Friedrich Wilhelm Böttcher verstarb am 11. Oktober 1916. Er wurde von seiner Ehefrau Anna Böttcher, geb. Stahmann, und seinen noch lebenden 9 Kindern beerbt. Anna Böttcher starb am 02. November 1918. Sie hinterließ ein Testament, wonach ihr Sohn Georg Heinrich Böttcher das Wohnhaus, nunmehr in der Hauptstraße 23 gelegen, erbte. Die Eintragung im Grundbuch erfolgte erst am 21. Juli 1938.

Durch notariellen Kaufvertrag vom 06. September 1950 erwarben die Eheleute Schlosser Heinrich und Maria Kesselmeier, geb. Klein, die aus Neuhaus stammten, das Wohnhaus, das sie auch bezogen. Bevor dieser Vertrag jedoch aufgelassen und ins Grundbuch eingetragen wurde, erfolgte unter Aufhebung dieses Vertrages der Verkauf des Anwesens an den Bäckermeister Paul Flaschel. Die entsprechende notarielle Verhandlung datierte vom 23. Januar 1951. Der Kaufpreis betrug 11.000,00 DM. Herr Flaschel betrieb in dem Hause eine Bäckerei. Er baute zum Nachbargrundstück, Hauptstr. 25, hin an und richtete in dem Anbau seinen Bäckerladen ein. Georg Heinrich Böttcher zog nach dem Verkauf nach Bredelar zu seiner Schwägerin und seinem Neffen.

Das gesamte Anwesen veräußerte die Familie Flaschel dann am 04.06.1968 an den Bäckermeister Hans Kunath. Die Familie Kunath ist bis heute Eigentümer der Parzelle 16, Flur 12, Eresburgstraße 26, wie die Anschrift seit der kommunalen Neugliederung vom 01.01.1975 lautet.

 
Kohlbettstraße 3

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Kohlbettstraße 3 in Obermarsberg

 
Bredelar

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Paul-Gerhardt-Straße 17 in Bredelar

Den ersten Bauplan zur Errichtung eines Wohnhauses in Marsberg-Bredelar hatten Wilhelm Böttcher und seine Frau Johanna Böttcher, geb. Frewert, aus Obermarsberg schon im Jahr 1913. Gebaut wurde ab 1914 in der damaligen Bergstraße von Bredelar. Bedingt durch den I. Weltkrieg verzögerte sich die Fertigstellung des Gebäudes bis 1919. Familie Böttcher nutzte das Gebäude als Wohnhaus und Anstreicherei, später richtete sie dort auch noch ein Lebensmittelgeschäft ein. Nach dem Tod von Wilhelm Böttcher in 1938 erbten seine Frau Johanna und seine Söhne Wilhelm und Johannes Böttcher das Anwesen. Wilhelm Böttcher war für die Firmennachfolge vorgesehen, starb allerdings bereits im Polenfeldzug 1939 zu Beginn des II. Weltkriegs. Er war somit der erste Gefallene des II. Weltkriegs im Altkreis Brilon. Johannes Böttcher heiratete 1943 Ilse Kraft. Beide bewirtschafteten fortan den Betrieb und das Lebensmittelgeschäft. 1944 wurde Tochter Ursula, heute Rösler, geboren. Sie ist heute zusammen mit ihrem Mann Kurt Eigentümerin des Anwesens. Das Gebäude steht heute in der Paul-Gerhardt-Straße 17 in Bredelar gegenüber dem evangelischen Pastorat. Vor der kommunalen Neugliederung trug es die Haus-Nr. 84 in der Bergstraße.

Erwähnt werden muss an dieser Stelle auch, dass das Haus in den 1950er Jahren durch den Verkaufserlös des Hauses Hauptstraße 23 in Obermarsberg von Heinrich Böttcher umfassend ausgebaut und erweitert wurde. Heinrich Böttcher wohnte danach bis zu seinem Lebensende ebenfalls im Gebäude in Bredelar.

 
Familie – Böttcher

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Familie Böttcher…

…stammt ursprünglich aus Lauterberg im Harz. Aufgrund des Bergbaus zogen sie Anfang der 1860er Jahre nach Marsberg. Die Familie von Heinrich Wilhelm und Henriette Wilhelmine Böttcher wohnten nachweisbar ab 1866 in Obermarsberg. Sohn Karl Friedrich Wilhelm Böttcher begründete eine eigene Anstreicherei in Obermarsberg. Sein Sohn Karl Friedrich Wilhelm und auch sein Enkelsohn Hermann Wilhelm Martin führten die berufliche Tradition des Anstreichers fort. Die heutige Familie Böttcher: Karl Rudolf Friedrich und Frau Elvira samt den Söhnen Andreas Karl und Christian stellen nunmehr die 5. und 6. Generation in Marsberg.

 
Familie – Padeffke
 

 

Gutshof der Familie Padeffke in Groß Wischtecken (Ullrichsdorf), Ostpreußen

Irene Böttcher war eine geborene Padeffke. Hier werden die Vorfahren der Familie und die beachtliche – für westfälische Verhältnisse kaum vorstellbare – Größe des Gutes Padeffke in Ostpreußen vorgestellt.

Die Geschichte