Marsbergs virtuelles Museum

 

Wollten Sie schon immer einmal ein Museum nach Feierabend besuchen?

Dank des 1. Marsberger virtuellen Museums ist das rund um die Uhr – also 24 Stunden lang an jedem Tag des Jahres – und von jedem Ort der Welt aus möglich!

Dieses einzigartige Marsberger Museum unterscheidet sich allerdings erheblich von anderen Museen. Hier kann jeder mitarbeiten, indem er seine Fundstücke und Exponate präsentiert und mit Fotos und Daten vorstellt, ohne dass er diese dauerhaft zur Verfügung stellen muss bzw. an das Museum übergeben/überschreiben muss. Die Originale verbleiben nämlich vorteilhafter Weise beim Finder bzw. Eigentümer. Das Projekt “Von Bürgern für Bürger” soll stetig zu einem riesigen Fundus wachsen und kann über das Eingabe-Formular bedient werden.

Regelmäßig wird hier ein Fundstück des Monats vorgestellt und prämiert.

Der derzeitige „Museumsgrundstock“ wird durch einen Teil der außerordentlichen Sammlung von Haus Böttcher in Obermarsberg gestellt. Das Museum ist Mitglied der Museumslandschaft des Hochsauerlandkreises.

Wir bedanken uns an dieser Stelle schon jetzt für Ihren Museumsbesuch und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Begutachtung der Fundstücke und Exponate sowie eine Menge neuer Ansichten und Erkenntnisse zur Marsberger Geschichte.

Sammlung von Haus Böttcher

Haus Böttcher – Anno 1589 – ist das älteste Bürgerhaus der Stadt Marsberg und steht in Obermarsberg unterhalb der Nikolaikirche in der Eresburgstraße 28.

Die umfangreiche, über Jahrhunderte angesammelte Geschichts- und Kultursammlung der Familie Böttcher wurde komplettiert durch weitere Fundstücke und Exponate aus der gesamten Marsberger Bevölkerung. Sie umfasst wertvolle Chroniken und Schriften, Stiche, Postkarten, Fotos (inklusive der Marsberger Kollektion des bekannten Fotografen Charles Gombault aus Leeuwarden/Friesland), Münzen und Siegel der Stadt, archäologische sowie geologische Funde des Marsberger Raumes, Fundstücke zur berühmten Marsberger Waffen- und Rüstungsgeschichte, Exponate zur Stadt- und Ortsgeschichte der ehemals eigenständigen Ortsteile Marsbergs, Exponate zur Marsberger Gerichtsbarkeit, sakrale und kirchliche Gegenstände aus Marsberg, Alltagsgegenstände der Bürger Marsbergs aus der Zeit des 17. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert, uvm.

Diese in Haus Böttcher befindlichen Sammlungen werden auch im Rahmen von Stadtführungen durch Obermarsberg, die der Verein: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. sowie Familie Böttcher anbietet, präsentiert. Dieser Kultur- und Geschichtsfundus kann aber auch sonst jederzeit nach Terminabsprache begutachtet werden.

Fundstück des Monats

Hier werden die interessantesten und für die Geschichte bedeutsamsten Marsberger Fundstücke Monat für Monat vorgestellt und präsentiert.

Die Wahl des Vereins: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. fiel auf folgendes Fundstück:

Mitarbeit erwünscht ! - Hochladen eigener Fundstücke

Hier kann jeder mitarbeiten, indem er seine Fundstücke und Exponate präsentiert und mit Fotos und Daten vorstellt, ohne dass er diese dauerhaft zur Verfügung stellen muss bzw. an das Museum übergeben/überschreiben muss. Die Originale verbleiben nämlich vorteilhafter Weise beim Finder bzw. Eigentümer. Das Projekt "Von Bürgern für Bürger" soll stetig zu einem riesigen Fundus wachsen und kann über das Eingabe-Formular bedient werden.

Titel/ Bezeichnung

Eigentümer (Vorname, Name, Straße, Haus-Nr., PLZ, Ort, Telefon, Email):

Verwahrort:

Finder (Name, Wohnort):

Fundstelle/ Fundort:

Jahr des Fundes:

Alter des Fundstückes:

Größe/ Maße des Fundstückes:

Foto (max. 1MB):

sonstige Kurzbeschreibung/ Anmerkungen:

captcha

Marsbergs virtuelles Museum

Das Foto aus ca. 1979 zeigt v. l. n. r. Norbert Kost, Johannes Plemper, Willi Kost, Bertram Biederbeck und einen archäologischen Mitarbeiter der Ausgrabungen unter der Leitung von A. Doms auf dem Grundstück Fresen in der Münzstraße in Obermarsberg.
Bildquelle: Ralf Fresen, Obermarsberg;

 

Eine Untersuchung einer Baugrube des Grundstückes von Ralf Fresen in der Münzstraße von Obermarsberg, die von A. Doms (WAfA, Außenstelle Bielefeld) geleitet wurde, brachte Interessantes zu Tage. Die Fundstelle lag etwa 100 m südwestlich von der Stiftskirche. In der 6 x 7 m großen Fläche ergaben sich im Süden Anhaltspunkte für einen Felsausbruch, der auch im Keller des Hauses Fresen festgestellt werden konnte und der möglicherweise als Befestigungsgraben gedeutet werden könnte.

Das Foto bildet die „Baugrube“ der Ausgrabungen auf dem Grundstück von Ralf Fresen in Obermarsberg ab. Klar zu erkennen sind die Löcher im Fels, in denen sich in früheren Zeiten die Pfosten einer Befestigungsanlage befanden. Die Pfosten wurden auf etwa 530 v. Chr. datiert.
Bildquelle: Ralf Fresen, Obermarsberg;

Hinter diesem Felsausbruch befanden sich 3 in etwa parallele Pfostenreihen von jeweils 3 bzw. 4 Pfosten. Die Mächtigkeit der Pfosten der Reihe 1 lässt – zusammen mit dem Felsausbruch – die Existenz eines Grabens und einer Befestigung möglich erscheinen. Überraschenderweise ergaben C-14-Untersuchungen von insgesamt sechs Pfosten der drei Pfostenreihen ein gemitteltes, kalibriertes Alter von etwa 530 vor Christus und damit einen Hinweis auf eine mögliche eisenzeitliche Befestigung.

 

 

Die Exponate:

 

Geschichte in Marsberg


Geschichte in Marsberg


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